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Nicht rauchen - Rauchfrei leben

Wege das Rauchen aufzuhören und zum Nichtraucher werden
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Die Raucherentwöhnung ist eine echte Herausforderung, aber es winkt ein rauchfreies Leben ohne Zigarette!
© Ernst Rose / PIXELIO
Mit dem Rauchen aufzuhören ist für die meisten Raucher sicher mehr als nur ein guter Vorsatz fürs neue Jahr, der besonders zum Jahreswechsel in feuchtfröhlicher Stimmung getroffen wurde. Vielmehr gleicht es dem Aufgeben einer Gewohnheit und Sucht, wobei natürliche bei dem einen oder anderen Raucher auch Rückfälle zu befürchten sind.
So gibt es mehrere therapeutische Ansätze, Generika und andere Mittel und Wege, die den Entzug erleichtern und letztendlich den Verzicht auf die Zigarette oder eine Raucherentwöhnung ermöglichen sollen.
Mitunter könnte angenommen werden, dass das generelle Rauchverbot in Gaststätten und öffentlichen Gebäuden seinen Teil zum Verzicht auf die Zigarette beiträgt, zumal Rauchen mehr und mehr mit Aufwand, Zeit und auch der Unterbrechung von Unterhaltungen und Arbeitsprozessen verbunden ist.

Rauchfrei ad hoc

Mancher Raucher hört vom einen auf den anderen Tag mit dem Rauschen auf und schafft dies sogar. Dabei sind auch sehr häufig starke Raucher, die kurzentschlossen die Zigaretten zur Seite legen und zukünftig rauchfrei leben wollen. Obwohl der grobe Entzug nach den ersten Tagen überstanden zu sein scheint, ist eine gewisse virulente und latente Rückfallgefahr auch nach Jahrzehnten des Entzugs stets vorhanden.

Raucherentwöhnung Schritt für Schritt

Es gibt einige Ansätze, die propagieren, dass der Raucher genau so aufhören sollte zu rauchen, wie er begonnen hat, nämlich schrittweise. So schlagen diese Programme vor, das Rauchen Tag für Tag um eine Zigarette zu reduzieren. Durch die reduzierte Anzahl der täglichen Zigaretten sollen auch die Situationen, in welchen geraucht wird, und damit auch der Genuss bewusster gemacht und wahrgenommen werden.

Rauchfrei durch den Geist

Andere Ansätze beschäftigen sich eher mit der Psyche des Rauchers, in gewisser Weise also mit Suchtzentrum im Bewusstsein der Personen. Sei es NLP (Neuro-Linguistisches Programmieren), Hypnose oder auch Yoga - mittlerweile gibt es keine esoterische Richtung, welche nicht zur Rauchentwöhnung angewendet wird. Selbst Psychotherapien bieten Raum zum Rauchverzicht-Erlernen. Prinzipiell basieren alle Methoden darauf, das Rauchen in erster Linie nicht als Sucht, sondern Bedürfnis und Ausdruck nicht bewusster Wünsche zu betrachten. Durch das Aufdecken und Aussprechen dieser Wünsche wird das Rauchen demzufolge überflüssig.

Heilpflanzen und Pflaster

Neben dem und tatsächlich auch begleitend zu den oben genannten Ansätzen, bieten einige Homöopathen, wie auch Apotheken bestimmte heilpflanzliche Mittel an, die den Nikotinentzug erleichtern sollen. Neben Tabletten, Pflastern und Nikotinkaugummis werden auch Spritzen und Akupunkturen angeboten. Dabei zielen diese Therapien auf die Abhängigkeit des Organismus vom Nikotin der Zigaretten.

Überhaupt gilt abschließend zu sagen, dass wohl alle Methoden, Ansätze und Hilfsmittel sehr wohl neben- und miteinander angewendet werden können. In erster Linie ist es nämlich unerheblich, auf welchem Feld die Symptome der Rauchentwöhnung behandelt werden. Auch begleitend auftretende Phänomene, wie beispielsweise eine erhebliche Gewichtszunahme, können durch ein Interagieren verschiedener Therapien besser erkannt und verhindert oder eingedämmt werden.