Kraftstoff sparen beim Autofahren

Diesel und Benzin sparen beim Auto fahren und den Verbrauch senken
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Benzin und Diesel sparen beim Autofahren in allen Lebenslagen!
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Überzeugende Gründe, beim Autofahren möglichst wenig Kraftstoff zu verbrauchen, gibt es genug: Steigende Benzinkosten, Belastungen für die Umwelt und das globale Klima sowie die fortschreitende Verknappung fossiler Brennstoffe führen dazu, dass immer mehr Verbraucher daran interessiert sind, Benzin zu sparen.
Welches aber sind die effektivsten Methoden zum Einsparen von Kraftstoffen und wie lässt sich die persönliche Fahrweise entsprechend anpassen? Diese und weitere Fragen werden im Folgenden untersucht und beantwortet.

Fahrzeug, Wartung und Zusatzstoffe

Benzin einzusparen beginnt bereits mit der Entscheidung für das richtige Auto. Der moderne Automobilmarkt bietet inzwischen eine umfangreiche Auswahl von Fahrzeugen, deren Verbrauchswerte weitaus niedriger sind, als dies in den Jahren zuvor der Fall war. Aber selbst wenn eine Neuanschaffung nicht in Frage kommt, empfiehlt es sich den Motor regelmäßig, mindestens einmal jährlich, von einer Fachwerkstatt verbrauchsoptimiert einstellen zu lassen. Hochsynthetische Leichtlauföle helfen außerdem, vor allem während der Kaltstartphase der Maschine, den Benzinverbrauch zu drosseln.

Vor der Fahrt

Unbenutztes Gepäck und überflüssiger Ballast führen zu stark erhöhtem Benzinverbrauch. So schlagen in den Verbrauchswerten Gegenstände, die man dauerhaft mit sich herum fährt, ohne sie zu brauchen ebenso zu Buche, wie Dachgepäckträger, Skiboxen oder Fahrradträger, deren Demontage teilweise mühevoll ist und die aus diesem Grunde auch dann montiert bleiben, wenn sie gerade nicht benötigt werden. Es lohnt sich, hier diszipliniert vorzugehen. Moderne Fahrzeuge sind im Windkanal auf möglichst geringen Widerstand optimiert und dieser Effekt geht mit entsprechenden Aufbauten und Zubehörteilen schnell verloren.

Ein zu niedriger Reifendruck wirkt sich ebenfalls ungünstig auf die Verbrauchsbilanz aus. Empfehlungen des ADAC besagen, dass hier eher ein geringfügig erhöhter Druck gewählt werden sollte, als durch eine zu niedrige Befüllung der Reifen den Rollwiderstand so stark zu erhöhen, dass der Verbrauch steigt.

Allgemein gilt, dass ein Fahrzeug erst dann gestartet werden soll, wenn alle vorbereitenden Tätigkeiten abgeschlossen sind. Hierzu zählt insbesondere das Verstauen von Gegenständen, das Einstellen von Spiegeln und Sitz und das Anschnallen. Der Benzinverbrauch ist während der Kaltstartphase am höchsten und diese Phase wird durch zu frühes Anlassen unnötig verlängert.

Während der Fahrt

Den wesentlichsten Einfluss auf den Kraftstoffverbrauch hat eine möglichst vorausschauende Fahrweise, bei der insbesondere starkes Abbremsen und starkes Beschleunigen vermieden werden sollen. Während das Abbremsen ein anschließendes Beschleunigen erforderlich macht, was mehr Sprit verbraucht als eine gleichmäßige Fahrt, so kostet das extreme Beschleunigen Benzinmengen jenseits der angegebenen Verbrauchswerte. Gleiches gilt für ein rechtzeitiges und konsequentes Schalten. Der erste Gang sollte dabei grundsätzlich ausschließlich für das unmittelbare Anfahren genutzt werden, insgesamt gilt, dass untertouriges Fahren Benzin spart. Steht das Fahrzeug für mehr als 10 Sekunden, etwa an einer roten Ampel oder einer geschlossenen Bahnschranke, dann lohnt sich bereits das Abschalten des Motors.

Besonders aufmerksam müssen elektrische Verbraucher im Fahrzeug beobachtet werden, da auch diese teilweise zu einem erheblichen Mehrverbrauch führen. Beispiele hierfür sind vor allem Klimaanlagen und technische Spielereien, aber auch eine elektrische Heckscheibenheizung, die nach Freiwerden der Scheibe nicht wieder ausgeschaltet wird.

Ob aus Gründen der persönlichen Einsparung oder aus Verantwortlichkeit der Umwelt gegenüber: Durch ein bewusstes und umsichtiges Verhalten können 30% und mehr an Kraftstoff eingespart werden. Insgesamt gilt es darüber hinaus zu hinterfragen, ob wirklich jede Fahrt mit dem eigenen Auto auch nötig ist. Kurzstrecken von weniger als vier Kilometern haben bei den meisten Fahrzeugen erheblich überhöhte Verbrauchswerte zur Folge, darüber hinaus bieten sich in vielen Situationen Fahrgemeinschaften oder die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel an.