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Strom sparen im eigenen Haushalt

Spartipps zum Energie und Strom sparen im Haus und Haushalt
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Mit kleinen hilfreichen Tipps kann schnell Strom eingespart werden!
© timmeyy / PIXELIO
Energie und Strom wird immer teurer und so liegt auch vielen Menschen etwas daran, den Stromverbrauch zu senken. Strom sparen ist wirklich einfach und dazu müssen auch nicht gleich neue energiesparende Haushaltsgeräte gekauft werden oder ein Energiesparberater ins Haus geholt werden. Wer einmal mit offenen Augen durch seinen eigene Haushalt geht und sich umsieht, findet schnell Möglichkeiten, etwas zu verändern und wird Potential zum Sparen entdecken. Mit zusätzlichen Tipps zum Energie sparen kann hier die Effizienz gesteigert werden und das Sparpotential vergrößert werden.

Standby: Stromfresser ausschalten

Ein großer Stromfresser im Haushalt sind die Elektronikgeräte, die im Standby-Betrieb sinnlos Strom verbrauchen. Wenn die Geräte einen Ausschalter besitzen, sollte dieser auch genutzt werden. Moderne Geräte benötigen im Standby zwar weniger als 1 Watt, aber auf das Jahr gerechnet und alle Standby-Geräte zusammen genommen kommen schnell einige hundert Kilowattstunden zusammen. Ältere Videorekorder und Fernseher kommen alleine schon auf 100 Kilowattstunden im Jahr. Ist am Gerät kein Ausschalter vorhanden, kann es an eine schaltbare Steckdosenleiste angeschlossen werden. Diese kosten im Baumarkt nur wenige Euro und sind damit eine lohnende Investition.

Waschmaschine, Trockner und Geschirrspüler effektiver nutzen

Bei allen drei Geräten gilt: nur einschalten, wenn sie wirklich voll sind. Und das Sparprogramm heißt nicht, dass die Wäsche bzw. das Geschirr damit nicht richtig sauber wird. Für normale Verschmutzungen reicht das völlig aus und alles wird richtig sauber. Stark verschmutztes Geschirr sollte vor dem Einräumen in den Geschirrspüler mit einem Küchentuch vorgereinigt werden (nicht den Dreck abspülen, damit wird nur unnötig Wasser verschwendet).
Flecken in der Wäsche werden am besten mit einem ökologischen Fleckenentferner vorbehandelt. Dann reicht auch der Kurzwaschgang bei maximal 60 Grad für die Reinigung aus. Kochwäsche ist in den meisten Fällen unnötig und beansprucht die Kleidungsstücke zu sehr. Nur bei einem Krankheitsfall in der Familie sollte die Kochwäsche gewählt werden, um Keime sicher abzutöten.
Der Wäschetrockner sollte, wenn überhaupt, nur sehr sparsam eingesetzt werden. Die Kleidungsstücke halten auch wesentlich länger, wenn diese auf der Leine getrocknet werden. Im Winter ist dies leider meist nicht möglich, da die Wäsche sehr lange zum Trocknen braucht. Dann sollte aber zumindest die Wäsche vorher gut geschleudert werden (bei mindestens 1000 Umdrehungen) und Bügelwäsche auch nur "Bügeltrocken" getrocknet werden.

Energiesparlampen statt Glühlampen verwenden

Energiesparlampen verbrauchen nur ein Fünftel so viel Strom wie Glühlampen und halten dabei auch noch wesentlich länger. Der höhere Preis zahlt sich so schnell wieder aus. Auch im Wohnzimmer können Energiesparlampen eingesetzt werden, denn es gibt auch Modelle, die von außen genau wie eine normale Glühlampe aussehen und zugleich einen gemütlichen, warmen Farbton liefern.

Energiesparend kochen

Am energiesparendsten sind immer noch Gasherde. Wer in nächster Zeit plant, einen neuen Herd anzuschaffen und einen Gasanschluss zur Verfügung hat, sollte die Gelegenheit nutzen und umsteigen.
Beim Elektroherd sollte immer darauf geachtet werden, dass die Größe der Herdplatte zur Größe des Topfes passt. Zudem kann nicht oft genug darauf hingewiesen werden, dass Schnellkochtöpfe nicht nur energiesparender sind, sondern auch weniger Vitamine beim Kochen verloren gehen.
Beim Backofen sollte nach Möglichkeit auf das Vorheizen verzichtet werden. Für das Backergebnis ist es in den meisten Fällen unerheblich, ob vorgeheizt wurde oder nicht.

Wer all diese Tipps beachtet, wird sicher auf der nächsten Stromrechnung eine merkliche Einsparung feststellen können.