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Wasser sparen im eigenen Haushalt

Möglichkeiten zum Wasser sparen beim Duschen, Waschen oder Kochen
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Wasser schonend einsetzen und sparen hilft dem eigenen Geldbeutel!
© Knuti225 / PIXELIO
Der fortschreitende Klimawandel und die zunehmende Konzentration auf alternative Energiequellen führen zu einer steigenden Sensibilisierung in Umweltproblematiken. Doch der tägliche Umgang mit diesem Thema wirft die Frage auf, wie im Alltagsleben ohne große Umstände Beiträge zum Umweltschutz geleistet werden können. Besonders das Thema "Wassersparen" steht hierbei im Vordergrund. Wasser ist eine der wichtigsten natürlichen Ressourcen, die möglicherweise in nicht allzu ferner Zukunft, zumindest in Form des Trinkwassers, zu einem raren Gut wird. Im täglichen Gebrauch, sowohl im Haushaltsbereich wie auch in Konsumfragen, gibt es zahlreiche Möglichkeiten, einen sorgfältigen Umgang mit Wasser auszuüben.

Küche und Bad

Der sparsame Umgang mit Wasser beginnt bereits mit dem Händewaschen. Während des Händeeinseifens gehen mehrere Liter Wasser ungenutzt verloren, was verhindert werden kann, wenn für diesen Zeitraum der Wasserhahn einfach zugedreht wird. Ähnliches gilt für das Nassrasieren, Zähneputzen oder Einseifen beim Duschen. Für die Nassrasur genügt es, ein wenig Wasser in das Waschbecken mit verschlossenem Ausguss einlaufen zu lassen. Ein Zahnputzbecher reduziert den Wasserverbrauch, da nur so viel Wasser verwendet wird, wie auch gebraucht wird. Zudem sollte der Wasserhahn nur so weit aufgedreht werden, wie notwendig erscheint.
Duschen verbraucht deutlich weniger Wasser als ein Vollbad, für das an die 140 Liter Heißwasser benötigt werden, während beim Duschen nur etwa 20 Liter Wasser pro Minute den Duschkopf verlassen.
Tropfende Wasserhähne sind lästig und zudem Wasserverschwender. Dem Problem kann mit einer Reparatur rasch Abhilfe schaffen werden.
Energiespüler mit Stopptaste reduzieren den Wasserbrauch beim täglichen Toilettengang. Zur Reinigung der Sanitäranlagen sind mechanische gegenüber chemischen Reinigungsmitteln deutlich vorzuziehen.
Eine voll beladene Waschmaschine mit Sparprogrammen, mit einer ausreichenden, aber nicht mehr als notwendig dosierten Menge Waschmittel ohne weitere Zusatzstoffe reduziert den Wasserverbrauch und senkt gleichzeitig Energiekosten. Wäsche sollte nur gewaschen werden, wenn notwenig, für beispielsweise ein einmal angezogenes und leicht nach Rauch riechendes T-Shirt reicht ein mehrstündiges Auslüften und es kann weiter getragen werden.
Ein richtige Entsorgung von Schadstoffen sowie der Verzicht auf chemische Reinigungsmittel oder wenig Nutzen bringende Toilettenerfrischer (wie WC-Steine) beugen unnötiger Belastung des Abwassers vor.
Eine Geschirrspülmaschine, voll beladen und mit Energiesparprogrammen verwendet, spart deutlich Wasser gegenüber dem Abwaschen per Hand. Salz und Waschmittel sollten nicht überdosiert werden.

Im Garten

Der Garten sollten nur so oft gewässert werden wie nötig. Den Wetterbericht abzupassen lohnt sich. Zudem ist abendliches Sprengen deutlich wassersparender als das Gießen in der Mittagshitze, bei der ein großer Teil des eben aufgewandten Wassers wieder verdunstet. Regenwasserauffanganlagen reduzieren den Verbrauch von Trinkwasser. Nebenbei gesagt, sollte im Garten generell auf Chemie verzichtet werden.

Wie gesehen bietet der Haushalt, eine sorgfältige Nutzung alternativer Energiequellen und ein aufmerksamer Umgang mit dem Wasserverbrauch im Garten zahlreiche Möglichkeiten, im täglichen Leben Wasser zu sparen. Dies entlastet die Umwelt und bietet jedem einzelnen die Chance, sich ohne großen Aufwand aktiv am Klimaschutz zu beteiligen.